Berufsschulen sind geschlossen

Wie funk­tio­niert die Duale Aus­bil­dung, wenn die Berufs­schulen geschlos­sen sind? Dazu ver­öffent­licht die BDA (Bundes­ver­einigung Deut­scher Arbeitgeberver­bände) folgende Stel­lung­nahme:

Aktuell findet bundes­weit kein Unterricht mehr statt. Auf­grund des generel­len Unterrichts­ausfalls sind Aus­zu­bildende grund­sätzlich ver­pflich­tet, zur Fort­setzung der Aus­bil­dung im Betrieb zu erschei­nen. Der Frei­stel­lungs­tat­be­stand aus § 15 Abs. 1 Nr. 1 BBiG ent­fällt. Sofern jedoch die jewei­ligen Berufs­schulen Unterrichtsmate­rial über Lern­platt­formen oder in ähn­li­cher Art und Weise zur Ver­fügung stel­len, ist davon aus­zuge­hen, dass den Aus­zu­bildenden zur Bearbei­tung dieser Mate­rialien aus­rei­chend Zeit wäh­rend der Aus­bil­dung zur Ver­fügung gestellt wer­den muss. Da zudem in vie­len Fäl­len auf­grund von vor­über­ge­henden Betriebs­schließun­gen oder Kurz­arbeit keine reguläre Aus­bil­dung mehr mög­lich ist, müs­sen in jedem Fall indi­viduelle Abspra­chen zwi­schen Aus­bil­dungs­betrieb und Aus­zu­bildenden erfolgen. Grund­sätzlich ist der Aus­bil­dungs­betrieb ver­pflich­tet, alle ver­fügba­ren Mit­tel aus­zu­schöp­fen, um die Aus­bil­dung wei­ter zu gewährleis­ten. (Foto: Getty Images)